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Stück für Stück versuche ich, Informationen aus den Bereichen Medizin (hier Schwerpunkt Querschnittslähmung), Pflege & Therapie, Hilfsmittel sowie den Bereichen Begutachten sowie Dienstvorschriften der Krankenkassen und MD zu erklären.

Ideen zu einer einheitlichen „Bundesgesundheitsversicherung“

Herr Söder hat die Zusammenlegung einiger Bundesländer angeregt.
Gleiches rege ich ebenfalls, mit Hinblick auf die Diskussionen der Politiker zur Kürzungen und Einsparungen im Gesundheitssystem an.

Gleiches habe ich beim Zusammenschluss der Hamburg Mannheimer, Victoria und weiteren Versicherungen zur „ERGO“ miterlebt. Kostenersparungen und Effizienz macht die freie Marktwirtschaft vor.

Wie könnte das ablaufen?
Es gibt ca. 100 Krankenkassen  in Deutschland.

Siehe Krankenkassenliste – GKV-Spitzenverband

Es gibt also 100 Vorstandsvorsitzende, Stellvertreter und andere Personen der Vorstandsebene inkl. ihrer Gehälter, Zusatzvergütungen, Sonderleistungen und Tantiemen.

Die Gehälter variieren laut BAS zwischen 100.000€ bis ca. 400.000€ des Vorstandsvorsitzenden Jens Baas der Techniker Krankenkasse.
Das macht nur bei den Vorstandsvorsitzenden (ohne weiter Vorstandsmitglieder) der ca. 100 Krankenkassen  bei durchschnittlich 200.000€ Gehalt Einsparungen von 2.400.000€.

Die AOK hat laut Google rund 60.000 Mitarbeiter und versichert über 20,9 Millionen Mitglieder in Deutschland.
Für die TK arbeiten aktuell 15.702 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 2.878 ehrenamtliche Beraterinnen und Berater in Betrieben und Hochschulen.
Die DAK-Gesundheit hat rund 10.700 Mitarbeiter, die täglich an rund 400 Standorten für die Kunden da sind.
Dazu kommen die zahlreichen Mitarbeiter der ca. 97 anderen Krankenkassen.

Das Durchschnittsgehalt als Sozialversicherungsangestellte/r laut Medi-Karriere in Deutschland ist 4.398 Euro brutto pro Monat bzw. 52.776 Euro pro Jahr. Das Einstiegsgehalt pro Monat beträgt 3.721 Euro und kann mit laufender Berufserfahrung auf 5.113 Euro steigen.

Rechnet man durchschnittlich mit 3700€ Monatsgehalt, bei nur 12 Monaten im Jahr (manche Versicherungen  zahlen 13.tes und 14.tes Monatsgehalt / Weihnachtsgeld) kommen wir nur bei den o.g. 3 Krankenkassen  bei ca. 80.000 Mitarbeitern auf 3.552.000.000€ Einsparungen pro Jahr.
Und das ist nur die Spitze des Eisberges bei 3 Krankenkassen …

Hier sind die Mitarbeiter der anderen ca. 97 Krankenkassen, welche alle ihre Gehälter wie die Vorstände aus dem Sozialsystem beziehen und ALLE gleiche Aufgaben in den Krankenkassen durchführen (z.B. Kontrolle der Kreuzchen auf den Transportscheinen der Fahrdienste u.a. Tätigkeiten) nicht mit eingerechnet.

Weitere Einsparungen sind weiterhin möglich durch effiziente Software sowie Pauschalisierungen von Verwaltungsvorgängen. Siehe quartalsmäßiges Einlesen der Krankenkassenkarte bei chronisch Kranken oder Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen.

Jedes mal kommen Mitarbeiter aus den Heimen zum Quartalsanfang in die Praxen und lassen zigfach die KK-Karten der Bewohner einlesen.
Ein bürokratischer Aufwand für Fahrdienste, Mitarbeiter der Heime oder den Arztpraxen. 

Aber die Arbeitsplätze!?!?!

Jetzt kommen die Kritiker und sagen wieder – „….aber die Arbeitsplätze!“
JAA – alle Mitarbeiter arbeiten im Sozialsystem.
Das Sozialsystem sucht händeringend Personal in allen Bereichen.
Als Schwerbehinderter und Querschnittspatient bekomme ich die Unterbesetzung in den Kliniken und Rehas am eigenen Leib zu spüren.

Die Ausbildung in Gesundheitsberufen ist eine hervorragende Möglichkeit, um in einem bedeutenden und dynamischen Bereich zu arbeiten. Mit einer Vielzahl von Ausbildungsberufen und Karrierechancen ist es eine attraktive Option für viele, die eine sinnvolle und erfüllende berufliche Laufbahn anstreben. 
Das sehe ich jeden Tag hier in der BG-Klinik (Querschnittszentrum).

Unzureichende Versorgung, fehlende Pflege, chronische Unterbesetzung wegen Personalmangel, halb geschlossenen Fachabteilungen, weil kein qualifiziertes Personal vorhanden ist, 30-Sek. Visiten und, und, und…

Fort- und Weiterbildungen von einigen Monaten bis zu 2-3 Jahre ermöglichen die Arbeit in Praxen, Kliniken, Reha´s und Krankenhäusern.

Geht es Ihnen nicht auch auf den Nerv, beim (Fach-) Arzt anzurufen und einen AB oder KI-Bot zu erreichen? Kein qualifiziertes persönliches Gespräch zu Fragen, die u.U. nicht vorprogrammiert sind?
Wäre es nicht super, wieder jemanden ans Telefon zu bekommen?
Dort könnten die Angestellten ebenfalls arbeiten.

Eine Assistentin der Ärzte erklärt, dass nicht alle im Gesundheitssystem arbeiten könnten oder wollten und dann arbeitslos wären.
Auch in der freien Wirtschaft herrscht Fachkräftemangel.
In der Verwaltung, Vertrieb oder in anderen Bereichen. Wer will der kann!
Man sollte bei wechselnden Markbedingungen in der Lage sein, sich anzupassen und nach neuen Möglichkeiten suchen.
Unflexible Dinosaurier sterben langfristig aus – meine Meinung….

Auch meine Meinung, wenn man von Behinderten und chronisch Kranken Einsparungen verlangt, wie die Politik erklärt, „man solle den Gürtel enger schnallen“, kann man auch verlangen, dass man sich als Arbeitssuchende weiterbildet oder umorientiert. 

 Ein Teil wird wahrscheinlich auch bei der „Bundesgesundheitskasse“ anfangen können. Dort wird man auch Personal benötigen.

Weitere Einsparungen – EDV,  IT,  Facility…

Ein ebenfalls nicht unerheblicher Faktor sind die Einsparungen durch Gebäudekosten, Hard- / Software und dem entsprechendem IT-Personal.
Auch hier Verweis auf  fehlende IT-Fachkräfte in der freien Wirtschaft.

In hundert Krankenkassen werden tausende von IT-lern beschäftigt, die sich um die elektronische Infrastruktur einer jeden der 100 Krankenkasse kümmern.
Das heißt, jeder Mitarbeiter besitzt  idR. einen eigenen Arbeitsplatz mit Bürostuhl nach DIN-Norm, Maus, Tastatur, Computer, Bildschirm und diverses Büromaterial, (Abteilungs-) Drucker, Scanner, Faxgeräte und Software und/oder sonstige elektronische Geräte (Beamer, Flipboards, o.a.) die ebenfalls in ca. 100 Kassenkassen aus den Sozialleitungen angeschafft wurden. 

 Ich habe keine Informationen gefunden, in denen Krankenkassen eigenverantwortliche Gewinne (aus Gewerbebetrieb), wie in der freien Wirtschaft, erwirtschaftet haben, um ihre Investitionen und Anschaffungen zu decken. Alles finanziert aus ihren/unseren Sozialabgaben…
Also ebenfalls Kosten, die man durch eine Bundeskrankenkasse teilweise einsparen kann / könnte. 

Milliardenbetrug der GKV (Gesetzliche Krankenkassen)

 Seit Jahren  bescheissen (Milliardenbetrug) die Krankenkassen das Sozialsystem durch gefälschte ICD-10-Diagnosen und Leistungsbescheide, um durch  diese zusätzlich gefälschten Diagnosen zusätzliche Gelder aus dem MorbiRSA (Risikostrukturausgleich)  für chronisch Kranke zu erhalten.

Ich spreche aus eigener Erfahrung. 
Laut Aktenlagen der TK bin ich durch „traumatische Amputationen mehrerer Körperteile in mehreren Körperregionen“ zur Frau mutiert. Hilfsmittel für Querschnittspatienten werden verweigert, weil „Kundenberater“ erklärt, ein Querschnittspatient solle „eigenverantwortliches Beckenbodentraining“ machen. 

Mir wurde ein „Therapiefahrrad“ verweigert, wurde durch MD-Gutachterin für „Frauenheilkunde“ mit medizinische Fachbindung „Schmerzen in den Schamlippen“ begutachtet.  Nix Querschnittssyndrom.

Mit „fortschreitender MS mit neuronalen Verletzungen TYP NMO“  (Devic-Syndrom , Sonderform der MS, welche den Sehnerv zerstört) soll ich blind, mit Hauptdiagnose „Epilepsie“ und „bewusster Selbstverletzung mit Suizid-Absichten“ einen Elektrorollstuhl im öffentlichen Straßenverkehr fahren soll.  
Weitere Diagnosen wie COPD, NMOSD u.a. stehen ebenfalls in den Leistungsbescheiden.

Solche Fälschungen können verhindert werden, denn für chronisch Kranke wird jede gefälschte Diagnosen nochmals aus dem MorbiRSA entlohnt.1MorbiRSA – Die Liste der Krankheiten, die im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich berücksichtigt werden, wurde bis zum Ausgleichsjahr 2020 festgelegt. Ab dem Ausgleichsjahr 2021 entfällt die Krankheitsauswahl, alle Krankheiten werden im Klassifikationsmodell berücksichtigt. Die Festlegung der Risikogruppen, des Zuordnungsalgorithmus der Versicherten zu den Morbiditätsgruppen, des Regressionsverfahrens zur Ermittlung der Gewichtungsfaktoren und des Berechnungsverfahrens zur Ermittlung der Risikozuschläge erfolgt auf Grundlage dieser Krankheiten. Siehe www.bundesamtsozialesicherung.de

Daher ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Mitglieder aufgrund der Akteneinsicht ein die Patientenakten (ePA) immer wieder feststellen, dass sich dort Diagnosen befinden, die NIE diagnostiziert sind. 
U.a. kann dieses der Grund sein, dass man die ein oder andere Krankenzusatzversicherung nicht bekommt, weil in den Leistungsbescheiden der Krankenkassen falsche (Ausschluss-) Diagnosen stehen. 

Einheitliche, sichere Datenhaltung und funktionierendes EDV-System

Dieser Milliardenbetrug der Krankenkassen könnten durch eine „Bundesgesundheitskasse“ unter staatlicher Aufsicht und einheitlicher Datenhaltung in gesicherten, bundeseigenen Rechenzentren  verhindert werden.

Wie verhält es sich, wenn eine Krankenkasse, die selbst die Daten und Leistungsbescheide gefälscht, verantwortlich für die Daten auf der ePA ist?

Was passiert, wenn ein neuer oder Vertretungsarzt aufgrund der gefälschten Diagnosen auf der ePA die falsche Medikation verordnet?
Ärzte gehen davon aus, dass die Diagnosen „ungefälscht“ sind!

In anderen Länder, Skandinavien oder Italien sind EDV-Systeme nach europäischen Datenschutz in Betrieb, die ca. 16 Mio. Transaktionen pro Tag bewältigen.
Während der Ausgangssperre in der Pandemie konnten in Italien Personen genau überprüft werden, ob sie geimpft wurden oder nicht.
In Deutschland wurde mit gefälschten Impfausweisen gehandelt.

In Deutschland werden „Insellösungen“ programmiert, die nicht miteinander kompatibel sind.
Beispiel: 
Man erhält eine einmalige Steueridentifikationsnummer, der Personalausweis  hat eine eigenen Nummer, der Reisepass, der Führerschein, die Rentenversicherung, die Krankenkassenkarte etc.

Ich kann mich mit meinem Personalausweis aber nicht bei E-Rezept oder der ePA anmelden. Dafür muss ich die Krankenkasse nutzen,
Beim E-Rezept kann ich Medikamente online bestellen (Apotheke oder Versand), aber für Therapieverordnungen Physio / Ergo muss ich zum Arzt oder für Verbandsstoffe und Materialien muss ich in die Apotheke.

Einmal im Quartal muss ich alle Ärzte abfahren, um die Krankenkassenkarte einzulesen. Jede Fahrt mit mit einem Transportschein  belegt werden, obwohl nach Richtlinie eine Genehmigungsfiktion besteht. Ab Pflegegrad 3 mit Merkzeichen A, AG,B, H bei chronischer Krankheit.

Warum kann das nicht auf der Krankenkassenkarte vermerkt werden und so Formulare, Kosten und Arbeitszeit in der Praxis, Abrechnungsarbeit bei den Fahrdiensten sowie  Kontrollen der Sozialversicherungsmitarbeiter in den Krankenkassen vermieden werden? 

Die Einsparungen betreffen nicht nur die Best-Ager sondern auch zukünftige Generationen der jungen Generation, wen Kosten gesenkt und dadurch weniger Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden müssen.

Eigene Meinung

Es ist die persönliche Auffassung, dass dieses Denken in der Politik, alles selbst zu entwickeln, aufgegeben werden muss.
Die Politik sollte offener im Denken sein und sich auch in anderen Ländern informieren.

 Anstatt eigene Insellösungen selbst zu programmieren (man erklärte, dass nach 20 Jahren Planung und Programmierung die ePA endlich umgesetzt wurde), wäre es besser, die Chinesen zu kopieren.

Jahre lang konnte man sie auf diverse  Messen nur mit Kameras herumlaufen sehen. Sie haben und kopieren alles mögliche an Waren. Haben aber mittlerweile auch eigene Forschungen und Technologien und sind in eigenen Wirtschaftsbereiche führend. (Wasserstoffreaktortechnik, Bauwesen u.a.)

Warum schauen die Politiker nicht in andere Länder, suchen sich die besten Lösungen aus und importieren diese?
Wenn es europäische Länder gibt die schon gut funktionierende Lösungen haben!  

Mit diesen Einsparungen wäre Infrastruktur, redundante, gesicherte  Rechenzentren in Infrastruktur durchaus, auch für die nächsten Generationen umsetzbar. 

Was hat Oma immer gesagt:
„Steckt sie allen in einen Sack und hau mit dem Knüppel drauf – du triffts immer den Richtigen!“
Oder anderes angewandt:
Schmeiß alle Systeme der verschiedenen Länder in einen Topf und mach aus den besten Teilsystem und funktionieren gesamt ganzes System.
Wir müssen nicht immer alles (das Rad) neu erfinden, wenn es schon funktionierende Systeme gibt (Siehe elektronische Maut und Vignetten-System in Österreich! Die Milliarden hätte man effektiver einsetzen können!) 

Sollten Sie weiter Ideen oder Kosteneinsparungen haben, schreiben Sie mir ihre Entwürfe in einer Email an office(at)handicap(minus)portal(punkt)eu.

Ich plane eine Petition an die Bundesregierung einzureichen.

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Quellenachweise / Informationen:

Akteneinsichten


Laut BfDI gibt es 3 verschiedene Arten von Akteneinsichten.

1. Pauschale Akteneinsicht
Sie wird in der Regel pauschal mit Rechtsbehelfsbelehrung nach BDSG /DSGVO übermittelt und wird u.a. von Anwälten und Gerichten angefordert.
Finden Sie dort merkwürdige Eintragungen oder Diagnosen, wird die…

2. detaillierte Akteneinsicht fällig
In dieser detaillierten Akteneinsicht fragen Sie die detaillierten Fragen zu einzelnen  Diagnosen oder anderen merkwürdigen Einträge der Leistungsbescheide nach. Leistungsbescheide sind in den Amtsermittlungen der Sozialgerichte  in der Hilfsmittelversorgung im Rahmen der Amtsermittlungen prozessrelevant.

3. Auskunftsersuchen
Letzte Möglichkeit (auch prozessrelevant) ist das Auskunftsersuchen ALLER personenbezogenen Daten aus ALLEN Systemen.
D.h. APP-, Fax-, Email-, DFÜ-, Postein-/-ausgangssystemen (Posteingangsbuch / Postausgangsbuch einer Körperschaft öffentlichen Rechtes (KöR), KIM.
Dazu  zählen insbesondere Aktennotizen, Daten aus Medikamentensystemen, Leistungsbescheide von Krankenhaus und Rehas, Patientenquittungen.
Auch dort stehen Diagnosen drin, die von ihren Ärzten abgerechnet  wurden.

Ermittlungen MorbiRSA

Anklage gegen AOK-Vorstände wegen Untreue erhoben – kma Online

Ermittlungen auch gegen TK | APOTHEKE ADHOC

Betrug mit Diagnose-Kodierung? Staatsanwaltschaft filzt AOK

TK: „Nach wie vor haben wir zwei parallele Aufsichtslogiken“ – Krankenversicherung – Versicherungsbote.de

Recherchieren Sie auf die Verfahren Sozialgericht Düsseldorf:

Für Rechtsanwälte interessant:
Aktenfälschungen, Leistungsbescheide, gefälschte ICd-10-Diagnosen TK iVm. BfDI
S 11 SF 204/23 
S 11 SF 32/24 DS

Erwähnung Milliardenbetrug der GKV im Urteil:
LSG NRW, Urteil vom 26.1.2024 L 13 VG 9-23
SG NRW, Urteil vom 26.1.2024 L 13 VG 9/23
https://www.medsach.de/aus-der-rechtsprechung/lsg-nrw-urteil-vom-2612024-l-13-vg-9-23

Italien

KI – Abfrage

Die elektronische Datenverarbeitung (EDV) im Gesundheitssystem Italiens ist ein zentraler Bestandteil der digitalen Gesundheitsstrategie. Die Fascicolo Sanitario Elettronico 2.0 (FSE) ist ein zentrales Reformprojekt, das bis 2026 flächendeckend verfügbar sein soll. Es umfasst Funktionen wie Patient Summary, ePrescription und Telemedizin-Plattformen. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen des PNRR (Piano Nazionale di Ripresa Resilienza) und zielt darauf ab, die digitale Infrastruktur im Gesundheitswesen zu modernisieren und die Versorgung zu verbessern.

www.wko.at
Die italienische Arzneimittelbehörde AIFA regelt den Einsatz von dezentralisierten klinischen Studien (DCT) in Italien, einschließlich Tele-Consent, Home-Delivery von Prüfpräparaten und digitalen Monitoring-Tools. Diese Maßnahmen sind Teil der Reformen, die den Aufbau von Community Health Houses (Case della Comunità) vorantreiben, um wohnortnahe Betreuung und Prävention zu stärken. Bis 2026 sollen über 1.200 Einrichtungen entstehen, um die Versorgung und Prävention zu verbessern. 

Die Pharmaindustrie in Italien hat einen Produktionswert von rund 56 Milliarden Euro im Jahr 2024, davon 90 Export. Italien ist nach Deutschland der zweitgrößte Pharmaexporteur Europas. Die Reformen betreffen vor allem digitale Infrastruktur, Medizintechnik, Pharmaexporte und neue Versorgungsmodelle. 

Die italienische Gesundheitsversorgung bietet eine hohe Lebenserwartung und gute Grundversorgung, was durch eine hohe Ausgabenrate für Gesundheit im Vergleich zum BIP und durch die Ausgaben pro Kopf deutlich unter dem Niveau von Deutschland oder Dänemark zeigt. 

www.krankenkasseninfo.de

Die italienische Gesundheitsversorgung bietet eine hohe Lebenserwartung.

Schweden

KI -Suche

EDV im gesundheitssystem

Die elektronische Patientenakte (ePA)ist ein zentrales Element des schwedischen Gesundheitssystems. Sie wird seit fast einem Jahrzehnt erfolgreich genutzt und ist ein wesentlicher Bestandteil der medizinischen Konsultationen. Die ePA ermöglicht es Patienten, ihre Gesundheitsdaten digital zu verwalten und zu teilen, was zu einer verbesserten Patientensteuerung und -überwachung führt. 
www.kbv.de

Die Interoperabilitätder ePA ist ein weiteres wichtiges Thema. Schweden hat 21 eigene ePA, die nicht notwendigerweise miteinander kompatibel sind. Dies kann zu Problemen führen, insbesondere wenn es darum geht, die Akten zwischen den Regionen zu übertragen. 
www.tk.de
Anm.:  Die Probleme gibt es in DL ebenso…

Die Digitalisierungdes Gesundheitssystems ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Schweden hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, die weltweite Führung im Bereich E-Health zu erreichen. Dies umfasst die Implementierung von Telemedizin und die Nutzung digitaler Lösungen in der Gesundheitsversorgung. 
Kassenärztliche Vereinigung Hamburg

Die Patientensteuerungund die Digitalisierungsind zentrale Themen im schwedischen Gesundheitssystem. Die ePA ermöglicht es Patienten, mehr Eigenverantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen und mehr auf Augenhöhe mit ihren Behandlern zu arbeiten. 
www.aerzteblatt.de

Die Innovationskraftund die Effizienzorientierungder schwedischen Gesundheitsversorgung sind ebenfalls bemerkenswert. Schweden hat sich frühzeitig für Digital Health entschieden und hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, die weltweite Führung im Bereich E-Health zu erreichen. 

Die Digitalisierungund die Patientensteuerungsind zentrale Themen im schwedischen Gesundheitssystem. Die ePA ermöglicht es Patienten, mehr Eigenverantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen und mehr auf Augenhöhe mit ihren Behandlern zu arbeiten. 
www.aerzteblatt.de
 

Norwegen

KI- Suche
 
Norwegen hat sich als führend im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung (EDV)im Gesundheitssystem etabliert. Die Regierung hat ein Gesetz für Gesundheitspersonal eingeführt, das die Telemedizin liberal regelt, sodass Ärzte frei wählen können, ob sie ihre medizinischen Beratungen digital oder analog durchführen möchten. Dies hat dazu geführt, dass 2021 mehr als jede vierte Hausarztbehandlung online stattfand. 
Auch das E-Rezept ist in Norwegen weit verbreitet, da Ärzte dank des elektronischen Patienten-Journal-Systems Medikamente problemlos per E-Rezept verschreiben können. 
Diese Maßnahmen zeigen Norwegen Mut zur Innovation und zeigen, wie gut Politik, Behörden und Krankenkassen zusammenarbeiten können, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern. 
Quelle: Observer Gesundheit
 

Finnland

Die finnische Gesundheitsversorgung nutzt EDV effektiv, um die Effizienz und Qualität der medizinischen Versorgung zu verbessern. Die Kanta-Dienste bieten einen Zugang zu individuellen Gesundheitsdaten, die über ein elektronisches Patientendatensystem für Fachkräfte im Gesundheitswesen und den Zugang der Bürger:innen zu individuellen Gesundheitsdaten bereitgestellt werden. Diese Systeme ermöglichen eine umfassende und personalisierte Gesundheitsversorgung, die auf den Bedürfnissen der Patient:innen basiert. 

Fußnoten:

  • 1
    MorbiRSA – Die Liste der Krankheiten, die im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich berücksichtigt werden, wurde bis zum Ausgleichsjahr 2020 festgelegt. Ab dem Ausgleichsjahr 2021 entfällt die Krankheitsauswahl, alle Krankheiten werden im Klassifikationsmodell berücksichtigt. Die Festlegung der Risikogruppen, des Zuordnungsalgorithmus der Versicherten zu den Morbiditätsgruppen, des Regressionsverfahrens zur Ermittlung der Gewichtungsfaktoren und des Berechnungsverfahrens zur Ermittlung der Risikozuschläge erfolgt auf Grundlage dieser Krankheiten. Siehe www.bundesamtsozialesicherung.de